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John Grisham
Bestechung

Satire

Montag, 15. März 2010

Achtung Satire

Ein kurzer Abriss der deutschen Geschichte
unter besonderer Beachtung der Gesundheitsgesetze
von Prof. Dr. Abdullah Abzess (2150)

Die in den Jahren 2009 und 2010 eingeführte Diskussion über das Thema „Wieviel Behandlung bekommt der Patient noch im Alter?“ führte in den Folgejahren zu Regelungen bei den Krankenkassen und der Einführung der Behörde zur Krankheits- und Produktivitätsbeurteilung (BKP), die den Betrieb am 1. Januar 2018 aufnahm.
Die Regelungen führten dazu, das jeder Mensch ein BKP-Scoring zugewiesen wurde. Dieses setzte sich zusammen aus dem Alter, dem Arbeitsverhältnis, den beanspruchten Leistungen, der zu erwarteten Produktivität und noch einigen anderen, unwichtigeren Einflüssen.
Nachdem die Lobby der Pharmahersteller es geschafft hatten, die damalige Bundesregierung so zu beeinflussen, das sie ihre Preise unbeeinflusst und unkontrolliert selber festlegen können, wurden Mitte der 2020er die ersten Diskussionen über die Legalisierung der Sterbehilfe registriert.
Darauf hin wurde die befürwortete Sterbehilfe eingeführt.
Auch hier war die BKP mit eingebunden. Sie sammelte die 3 ärztlichen Beführwortungs-Reports, die für eine legale Sterbehilfe gesetzlich vorgeschrieben wurden. Diese setzte das BKP-Scoring in Zusammenhang mit den Report und entschied dann über die Zustimmung oder Ablehnung der SH (Sterbehilfe).
In den 2050ern wurde dann, nachdem es auch immer weniger Alte, also Leute über 60, gab, wurde die geförderte Euthanasie eingeführt. Da der Apparat der BKP sich immer mehr aufgebläht hatte, muss die Regierung nun sehen, das sie Aufgaben für die überflüssigen Bürokraten fand. Und hier wurde nun die geförderte Euthanasie eingeführt.
Es wurde nun die Euthanasie belohnt. Demjenigen, der sich der Euthanasie unterzog, wurde der Euthanasiescoring berechnet. Der setzte sich u.a. aud den nicht genutzten Behandlungen, dem alten BKP-Scoring und der Beurteilung des Arbeitgebers bzw. der Arbeitslosenverwaltungsagentur (ALVA) zusammen. Und für jeden Scoringpunkt gab es bares Geld für die Hinterbliebenen. Es soll Familien gegeben haben, die ihre Alten über 45 reihenweise überredet haben, sich euthanasieren zu lassen, damit die Jungen weiter Party feiern konnten.
Als dann in den 2060ern die Alten über 45 fast alle, bis auf die Bürokraten, euthanasiert waren, stand die Regierung wieder vor dem Problem, zuwenig Aufgaben für ihre Bürokraten zu haben. Um nun die immer schlechter ausgebildete Bevölkerung bei Laune zu halten, führte sie das sogenannte Bürokratengesetz ein. alle Bürokraten über 45 wurde die Wahl gelassen, sich selber euthanasieren zu lassen oder sich der Bürokratenjagt zur Verfügung zu stellen. Dabei handelt es sich um eine TV-Programm, bei dem der Sieger die Möglichkeit hatte, sich bis ins hohe Alter von 55 Jahren ärztlich kostenfrei, also auf Kosten des Fernsehsenders, behandeln zu lassen. Dabei war es egal, ob der Sieger ein Bürokrat, ein Harzer (unterstützter Nichtstuer) oder ein Arbeiter war.
Allerdings wurde gemunkelt, das bei der TV-Sendung etwas gemauschelt wurde, da in 10 Jahren kein Bürokrat und nur ein Harzer unter den Siegern war. Was möglicher Weise auch daran lag, das die Bürokraten und Harzer mit Taschenmessern und Schlagstöcken ausgerüstet waren und die Arbeiterkandidaten mit den neuesten MAC25 (25000 Mini-Geschosse aus abgereichertem Uran pro Minute), den neuen Magnum-Glocks (mit Kaliber 50 Magnum Dum-Dum Munition), Jagtmesser von der Länge einer Machete und auf Wunsch zusätzlich noch Baseballschlägern.

Das Programm wurde am Anfang der 2070er eingestellt, da keine Bürokraten mehr übrig waren. Leider waren auch nur noch etwa 1 Million Deutsche übrig, deren Ausbildung zu mehr als Einsanbahnschwellen umkippen reichte. Die restlichen 10 Millionen Menschen unter 35 (der Rest über 35 wurde auf Grund des Euthanasieförderungsgesetzes euthanasiert, um den Jungen die Partys zu ermöglichen) feierten und machten Party.

Ein weiterer Schritt war dann das Befreiungsgesetz. Dieses förderte die Sterilisation eines jeden Menschen, der nicht arbeitete.
2100 waren dann noch etwa 1 Million Menschen übrig, die sich auf die so genannten aufgekauften Gebiete Mallorca, Ibiza, Zypern und Malta konzentrierten. Des weiteren gab es inzwischen etwa 20 Millionen Gastarbeiter, die zwar keinen deutschen Pass hatten, aber Deutschland am Leben hielten. Sie stellten nicht nur die unteren Schichten, wie die Verwaltungsbeamten und Müllkutscher, sondern auch die Stellen in den Outsourcingbereichen der Verwaltung, also die Verfassungsrichter, Bundestag, Bundesrat, Bundeskanzler und andere höhere Verwaltungs- und Regierungsbereiche.

2120 wurde dann vom paritätisch besetzten religiösen Gerichtshof (2 Suniten, 2 Schiiten, 2 Katholiken aus Polen und 2 Katholiken aus Süddeutschland mit einem hinduistischen Inder als Vorsitzenden) entschieden, das das deutsche Hoheitsgebiet auf die Inseln (oder zugekauften Gebiete) begrenzt wurde und das ehemalige Deutschland in den religiösen Staat NeuGott umbenannt wurde. Hier wurde eine Mischung aus muslimischen und christlichen Gesetzen in Kraft gesetzt. Die Schiedsgerichte wurden mit Hinduisten, Taoisten und Zen Anhängern besetzt.
Den letzten Deutschen, die sich noch als solche außerhalb der zugekauften Gebiete bezeichneten, wurden die Halligen und Helgoland zugesprochen. Ohne ihnen allerdings die Möglichkeit zuzugestehen, Schiffe einzusetzen, da inzwischen per Gesetz in NeuGott alle aktiven Matrosen von den Philippinischen Inseln kamen und für die war der Einsatz im norddeutschen Inseldeutschland nicht lukrativ genug.
2140 starb der letzte Mensch, der sich als Deutscher bezeichnete, auf Helgoland bei dem Versuch, ohne Nahrung zu Überleben.

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