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John Grisham
Bestechung

Mittwoch, 2. Mai 2012

Volksläufe

Ich beteilige mich ja nun seit einigen Monaten an dem einen oder anderen Volkslauf.
Der letzte Lauf, bei dem ich mitgelaufen bin, war der vorgestern der Waldbad-Lauf in Borkheide.

Vorbemerkung . Wer in seinem Leben nur auf Asphalt oder auf festen Wegen gelaufen ist, verabschiede sich von seinen gewohnten Zeiten.
Es ist ein reiner Waldlauf, der bis auf die Kilometer 6 - 8,5 / 9 im Wald verläuft. Die anderen Kilometer läuft man am Waldrand bzw auf Nebenstrassen des Ortes Borkwalde. Der Lauf ist also Landschaftlich sehr schön, aber eigendlich nichts für Anfänger wie mich.

Um es vorweg zu schicken : Ich bin mit einer 1:08:... ins Ziel gekommen und war zufrieden. Die letzten Kilometer, so am KM 7, zogen sich soooo endlos.

Bei KM 4 war ich sogar noch unter meiner geplanten Zeit von 24 Minuten. Bei Kilometer 5 war ich schon mal 0,5 Minuten über Plan. Für die Rechner: Ich habe zwischen 4 und 5 rund 1,5 Minuten verloren oder, anders ausgedrückt, ich habe stat 5,... runde 7 Minuten für den einen Kilometer gebraucht.
Und danach ging es mit meinem Pace bergab. Imgegensatz zum Lauf. Da hatte ich den Eindruck, es ging irgendwie immer nur bergauf und das auf Märkischem Sand. Der Untergrund war zeitweilig so tief und kräftezehrend, das ich am Ende nicht einmal die letzten 50 Meter noch Sprinten konnte.
Zudem lief man die oben erwähnten Kilometer 6 bis ca. 8,5 unter voller Sonneneinstrahlung, Mittags bei einer Tageshöchsttemperatur von 30 °C. Und das ist bei meinem Gewicht von zur Zeit noch 131 Kilos eine mörderische Tortur.

Organisatorisch war der Lauf gut durchgeführt. Es gab Umkleiden, Duschen und man konnte, wenn man Schwimmzeug mit hatte, noch eine Runde im Waldbad verbringen. Und das ist ein schönes, schnckeliges und gut gepflegtes Schwimmbad, in dem man schon mal die eine oder andere Stunde verbringen kann.

Zusammenfassung : Für mich ein mörderischer Lauf. Aber im Nachhinein kann ich nur sagen, das ich nächstes jahr wieder am 1. Mai, wenn ich zu Hause sein sollte, daran teil nehmen werde. Und dann hoffentlich am Ende nicht ganz so ausgepowert.

Der krönende Abschluss dieser Aktion war dann noch der Umstand, das mein kleiner Sohn (11) der Meinung war, das er mit den Rädern, mit die wir mitgenommen hatten, nicht nur zum Bahnhof fahren wollte.
Nachdem er mit einer seiner schlechtesten Zeiten (1:06:..) dritter seiner Altersklasse (U14) geworden war, wollte er mit besagten Rädern nach Hause fahren. Waren ja nur 30 Kilometer.
Zwischendurch wurden wir noch zum Eisessen nach Caputh umgeleitet, so das wir dann auf dem Heimweg noch einen kleinen Umweg mit Berg runter und Berg hoch hatten.

Als abschliessendes Schmankerl war gestern Fahrrad fahren gestorben und Treppen steigen ging, wo möglich, nur aufwärts. ;-)

Ach ja. Der nächste Lauf wird "Rund um Wilhelmshorst" am 12.05. sein.

Sonntag, 29. April 2012

Wettkampffrühstück

2012-04-29-06-21-27
2012-04-29-06-34-24

Leider ist das untere Foto etwas unscharf.
Zu den Nudeln von oben kamen noch Ei und Käse.

Das gab es die ganzen letzten Tage.

Ich selber stehe im Moment ersteinmal mehr auf selber gemachten Erdbeertrinkquark (250gr Erdbeeren, 500gr Magerquark, 200 ml Milch). Kein Zucker. Rund 150 kcal.

Samstag, 21. April 2012

Laufen

Ich habe mal wieder feststellen müssen, das sich die letzten Meter einer 10km-Strecke unendlich ziehen können.

Ich habe heute den 9. Havellauf von LOK Potsdam mitgemacht.

Und der Lauf ist irgendwie verdammt schnell.

Ich bin mit 1:03:35 die 10km gelaufen (persönliche Bestzeit) und bin unter den letzten gewesen.
Beim Michendorfer Nikolauslauf war ich noch mit 1:06:22 unterwegs.
Es war eine Pendelstrecke, 5km hin und die gleiche Stecke zurück. Bei dieser Strecke kamen mir die ersten schon entgegen, als ich auf halben weg zu Kilometer4 war. So bei ungefähr 22 Minuten waren die ersten zwischen Kilometer 6 und 7.

Sonntag, 1. April 2012

München

Bin mal wieder auf dem Weg nach München. Vorstellungsgespräch.
Wäre technisch nicht ungeil, weil u.a. Prototypenschrauberei und internationale Schulung an Orten dabei wäre, wo ich noch noch war.
Mal sehen, was bei heraus kommt.

Donnerstag, 15. März 2012

Ebay und der neue Zahlungsverkehr

Ebay wird immer mehr zur Bank.
Angefangen hats es mit PayPal. Jetzt zahle ich alle meine Käufe, dem Käuferschutz geschuldet, an Ebay.
Ebay bahält das Geld so lange, bis ich dann Bescheid gebe, das die Ware bei mir in der versprochenen Form eingetroffen ist.
Das dauer per Post und je nach Schnelligkeit des Verkäufers zwischen 3 und 5 Tagen.
Gehen wir mal von einem Schnit von 4 Tagen aus (in der Realität warscheinlich eher bei 5 -6).
Und gehen wir mal davon aus, das bei 1000000 Transaktionen Täglich im Schnitt mal EUR 20,- für die prognostizierten 4 Tage Hängen bleiben.
Also, bei ca. 3% Zinsen, die bei den Geldmengen sicher drin sind, bleiben für jede 1000000 Transaktionen mal rechnerisch 1000000 x EUR 20,- x 4 Tage x 3% /365 = EUR 6575,- übrig.
Da das den Tagesschnitt ist, bleiben also Jährlich rund 2,4 Millionen Euro für voll automatisierte Bankgeschäfte bei Ebay.
Die Zahlen sind natürlich ein wenig aus den Fingern gezogen, aber ich glaube nicht, das ich zu hoch liege. Wohl eher zu niedirg. Und das sind nur Zahlen für unser kleines Deutschland.
Ebay ist in X Ländern Aktiv. Pro Land die 2,4 Mios machen X mal 2,4 Mios für einen automatisierten Ablauf, bei dem warscheinlich kaum ein Mensch aktiv beteiligt ist.
Evt. noch ein Trupp ITler, die das Ganze am laufen halten. Kosten All Inclusiv rund EUR 500000,-. Also beliben bei, sagen wir mal 20 Ländern minimum runde 50 Mios im Jahr hängen. Geil. Was für 'ne Gelddruckmaschine.

Und wenn die noch mehr und für jeden 1/10 Prozent an Zisen und bei 20 Ländern bleiben zusätzliche 4 -5 Mios Hängen.
Kleinvieh macht auch Mist.
10 Jahre 1/10 Prozent aus dem Zinsgeschäft und meine Familie bräuchte warscheinlich die nächsten 100 Generationen nicht arbeiten gehen.

Freitag, 9. März 2012

Gehaltszahlung

Was ich immer wieder oberaffentittengeil finde, ist der Umstand, das mein Arbeitgeber darauf besteht, das ich z.B. ab dem ersten Tag einer Krankheit einen gelben Schein bringe, das ich, natürlich, meine arbeitsleistung bei der Entleiherfirma pünktlich, sauber und gut erbringe.
Selber aber lässt er sich Zeit mit dengen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten. Wie zum Beispiel zeitnahes Auszahlen des Gehaltes. Es ist ja nicht so, das sie mit mir kein Geld verdienen. Und die Entleiherfirma ist nicht dafür bekannt, Zahlungen zurück zu halten. Aber an manchen Monaten, so wie diesem, reiche ich meine Unterlagen unterschrieben vom Kunden, pünktlichst ein und .... habe immer noch kein Geld.

Ich könnte kotzen. Meine Verpflichtungen kann ich ja immer mal wieder bis zum 10. eines Monat ziehen. Aber der ist morgen und meine Bank bucht üblicher weise um 11:00 Uhr. Als kommt vor Montag kein Geld. Und Montag ist ... der 12. des Monats.

Ich bin sauer ohne Ende.
Ich kann nur hoffen, das mein Gespräch am Dienstag erfolgreich ist. Dann bin ich die Arschlöcher u.U. zum 1.4. los.

Ich weiss natürlich, das alle Arbeitgeber irgendwie eine Macke haben. Aber wenn sie wenigstens pünktlich Zahlen, lässt sich über manches hinweg sehen.

Ich finde es extrem ungeil, was da gerade abgeht, da ich zwar eine mündliche Zusage habe, das mein Vertrag verlängert wird, aber etwas schriftliches habe ich noch nicht.
Im Grunde ist mir das zwar egal, aber es geht um den Grundsatz, das eine Beziehung, auch die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, immer eine zweiseitige ist und nicht so, das der AG nur "nimmt" und der AN nur "geben" darf.

Wenn ich nicht bald eine befriedigende Antwort bekomme, sehe ich mich auch nicht mehr an meine Fairness gebunden. Ich wollte eigentlich erst zum Ende April kündigen, um meinem hiesigen Chef die noch Zeit zu geben, einen Ersatz zu finden, meine Überstunden sauber abzugleiten und meinem Verleiher einen sauberen Abschluss zu ermöglichen.
Aber jetzt, da die sich an die Übereinkunft nicht halten brauchen, brauche ich das auch nicht. Wenn das Angebot also schon zum 1.4. geilt, habe die Herrschaften ein kleines Problem. Da ich mit Urlaub zwischen 3 und 3 1/2 Wochen freie Zeit habe und bis die eine Entscheidung getroffen haben, die nächste Woche sicherlich halb rum ist. Also werden sie mir die restlichen Stunden zahlen dürfen.
Das währen nach derzeitiger Zählung ca. 80 Stunden.

Ich wünsche ihne viel Spass. ;-))

Mittwoch, 7. März 2012

Lebensmüde ?

Die Frage muss ich mir im Moment stellen.

Heute morgen hätte ich, wenn ich eine Knarre gehabt hätte, sie mir an den Schädel gehalten und abgedrückt.

Jedes mal, wenn ich denke, wir haben ein Chance, aus der finanziellen Scheisse zu kommen, weil ich z.B. einen Job bekomme, der ein wenig besser bezahlt wird, kommt die GG und meint, hier und da ist irgend etwas Scheisse gelaufen (sie hat mal wieder ihren Kopf durchgesetzt, weil sie irgend etwas unbedingt wollte oder sie hat wieder mal über eine größere finanzielle Geschichte nicht weiter als von 12:00 Uhr bis 12:00:30 gedacht). Und ich muss es wieder mal irgend wie gerade biegen.
Ich habe irgendwie keinen Bock mehr, ständig mit den immer weiter steigenden Wünschen meiner Familie zu kämpfen.

I c h w i l l e i n f a c h n i c h t m e h r!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Essgewohnheiten

Nach der OP im Juni haben sich meine Essgewohnheiten quantitativ und qualitativ massiv geändert.
Jetzt, etwa 9 Monate später muss ich feststellen, das sie sich wieder ändern.
Bis dato ging z.B. Brot recht problemlos. Aber seit einigen Wochen stelle ich verstärkt fest, das ich immer weniger Brot essen kann und wenn ich esse, dann fängt der Restmagen an, sich rumpelnder weise zu Beschweren.
Dafür gehen z.B. Zitrusfrüchte ohne Probleme. Kartoffeln oder Joghurt in jeder Form. Aber Reis und Nudeln gehen nur mit viiiiieeeeel Sauce.
Mein Geschmack ändert sich leider nicht, sonst hätte ich es sicher einfacher.
Was im Moment auch gut geht sind Obst, Käse Chips und Wein.
Bei letzterem muss ich massiv aufpassen, da ich weiss, dass ich abhängigkeits gefährdet bin. Ich habe, vor vielen Jahren schon mal alkoholisch kurz vor dem Point of no return gestanden und die Kurve bekommen. Das ist ja auch der Grund dafür, das ich mich jeglichem Glücksspiel vollständig enthalte. Aber meinen Wein am Abend will ich im Moment nicht missen.
Ansonsten auf dem Weg nach Hause. Muss mich für ein Vorstellungsgespräch umziehen. Und dann nach Potsdam. Termin um 16:00 Uhr.
Wird Zeit, das ich aus dem Scheissladen heraus komme. Wenn mir die Kollegen schon auf den Geist gehen, wird es langsam Eng.
Was mich ärgert, ist der Umstand, das ich auf meine Bewerbungen vom Januar nicht mal einen Eingangsvermerk bekommen habe.
Die Firmen scheinen immer noch nicht am Tiefpunkt ihrer Personalmisere angekommen zu sein. Wenn auch mein Gesprächspartner von letzter Woche bestätigte, das sie Schwierigleiten haben, qualifizierte Consulter für den Bereich Telekommunikation zu bekommen.

Montag, 13. Februar 2012

ACTA

Ich weiss nicht, was ich von ACTA halten soll.
Zum einen bekomme ich von Politikern, die dem Establishment der aktuell großen Labels eher näher stehen, da sie selber den Konservativen näher stehen, das ACTA ja in Deutschland nicht s am Status Quo ändern wir. Evtl wäre da nur eine nähere Zusammenarbeit zwischen Providern und Rechteinhabern.
Auf der anderen Seite bekomme ich aus anderen Quellen zu hören, das sie nicht genau wissen, was sie von ACTA zu halten haben.
Und von dritter Seite heist es, das die Regelungen so schwammig sind, das mich ein Rechteinhaber (in der Regel also ein großes Plattenlabel) mich mit seinen Anwälten verfolgen kann, weil ich in der Öffentlichkeit (z.B. ich singe beim Einkaufen im Kaufhaus vor mich hin) einen Song geträllert habe.

Es gibt ein paar Dinge, die ich nicht verstehe. Einierseits frage ich mich z.B. wie denn die nähere Zusammenarbeit zwischen Provider und Rechteinhaber aussehen soll.
Ich kann mir vorstellen, wie die "Zusammenarbeit" aus sicht der Labels aussehen wird. Sie haben, vom wem auch immer, eine IP-Adresse und entgegen jeglichen Datenschutzes und an allen Gerichten vorbei wendet sich das Laben an den Provider und lässt sich den Namen und die Adresse zu der IP-Adresse geben, denjenigen zu verklagen, nur weil sie glauben, das da eine Rechteverletzung stattgefundendet hat.
Damit wird schon mal der Grundsatz "unschuldig bis zum Beweis der Schuld" umgekehrt. ICH muss nämlich ersteinmal meine UNSCHULD beweisen und nicht die anderen meine Schuld. Ich muss meine Rechner offen legen und meine privaten Dateien Menschen offen legen, die den Inhalt meiner Dateien nichts angeht.
Und was die Auslegung der ACTA-Paragraphen angeht, so sind die so schwammig ausgelegt, das man damit quasi alles anprngern kann, so lange man zumindest scheinbar der Rechteinhaber oder dessen Vertreter ist.

Und dann ändert sich nichts am Status Quo ?

Wie geil soll ich denn sowas finden ?

Ich persönlich halte ACTA für einen Versuch, die Geschäftmodelle und -gebaren der großen Label zu zementieren und die Möglichkeiten das Internets nur deswegen zu beschneiden und unter Strafe zu stellen, weil die Labels nicht in der Lage sind, sich den neuen Gegebenheiten, die ja inzwischen schon über ein Jahrzehnt Fact sind, anzupassen.
Eine Zementierung der Ewig Gestrigen, der Faulen und Uninspirierten. Der jenigen, die nicht in der Lage sind, sich dem Wandel anzupassen. Als eines der besten Beispiele für so eine Firma ist doch KODAK. Auch die haben den Wandel als Marktführer in der neuen digitalen Welt nicht mitbekommen.

Sonntag, 12. Februar 2012

Wertstofftonne ab 2015

Spätestens, so meldet die Berliner Morgenpost, ab 2015 soll jeder Haushalt seine neue Wertstofftonne bekommen.
Dabei werde die privaten Entsorger entmachtet. Jetzt zicke sie herum.
Die verschiedenen Müllverbände wollen sich bei der Europäischen Kommision beschweren. Insbesondere geht es ihnen warscheinlich um ihren Anteil der 10 Mrd. Euro, die heute schon mit dem Wertstoff Müll in Deutschland umgesetzt werden.

Was mich an dem Bericht so ärgert sind die letzten zwei Sätze : "Bislang ist allein die kostenlose gelbe Tonne privatwirtschaftlich organisiert. Die Entsorgung des restlichen Hausmülls ist komplett in kommunaler Hand – und gebührenpflichtig. "

Von wem diese Sätze auch immer sind. Ein Teil davon ist grundsätzlich mal falsch.

Die gelbe Tonne muss man sich schon mal selber anschaffen. Und auch die Entsorgung bezahle ich bei jedem Einkauf. Das einzige, das ich in dem Zusammenhang umsonst bekomme sind die gelben Säcke, die ich als Privatmensch benutzen muss. Da in der Privatwirtschaft, genau so wenige wie bei den kommunalen Entsorgern, irgend etwas umsonst ist, habe ich auch diese Tüten, die für den zwecke zu dünn und unpraktisch sind,genau so wie die Entsorgung im Vorfeld mit meinen Einkäufen bezahlt.

Und die Preiserhöhungen kennen wir nicht. Wenn in dem BEreich Preise erhöht werden, lasten wir das den Herstellern der Produkte an.
Des weiteren verbergen sich möglichst alle, die damit zu tun haben, hinter der annonymen DAS.
Ich habe ungefähr 1 Stunde Internetrecherche (und ich habe einige Übung im Netz etwas zu finden) benötigt, meinen örtlichen Entsorger zu finden. Das finde ich schon mal ziemlich Scheisse.

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